Die 7 schrägsten Auftritte beim ESC

Zombies, Kopftuchomis und orthopädische Strümpfe

Heute Abend findet in der ukrainischen Hauptstadt Kiew der Eurovision Song Contest 2017 statt. 42 Kandidaten kämpfen dann bis Tief in die Nacht um den Sieg beim berühmtesten und ältesten Musikwettbewerbs Europas – und machen sich dabei nicht selten ganz schön zum Affen. Denn seien wir mal ehrlich: Beim ESC geht es weniger um gesangliche Glanzleistungen sondern vielmehr skurrile Performances und denkwürdige Bühneoutfits. Damit ihr auf dem neusten Stand seid, haben wir für euch die sieben schrägsten Auftritte in der Geschichte des Eurovision Song Contest herausgesucht.

1. Lordi – Hard Rock Hallelujah

Nackte Haut oder spektakuläre Choreographien? Brauchten Lordi 2006 beides nicht. Die finnischen Heavy-Metal-Jungs zwängten sich stattdessen in Monsterkostüme und gröhlten aus vollen Kehlen ein „Hard Rock Hallelujah“. Das reichte für Platz 1.

 

2. Chonchita Wurst – Rise Like a Phoenix

Waghalsige High Heels, sexy Kurven, ein enges Funkelleid, betörende Blicke - und ein Vollbart! Der österreichischeTravestiekünstler Tom Neuwirth kombinierte für seinen Auftritt als Conchita Wurst Glamourlook und Gesichtshaar – und gewann so den 59. ESC in Kopenhagen.

 

3. Jedward – Lipstick

Doppelt gemoppelt hält besser, dachten sich Jedward aus Irland – sowohl in Bezug auf ihre zwillingsverstärkte Bühnenpräsenz als auch die mit Gel zementierten Turmfrisuren. Die beiden Zwillinge aus Irland erreichten 2011 den 8. Platz, ein Jahr später reichte es nur noch für Platz 19.

 

4. Guildo Horn & Die orthopädischen Strümpfe – Guildo hat euch lieb

„Piep, piep, piep – Guildo hat euch lieb!“ Mit seiner menschenfreundlichen Message sang der Musiktherapeut aus der Pfalz sich 1998 in die Herzen der ESC-Zuschauer. Am Ende reichte es trotzdem nur für Platz 7.

 

5. Stefan Raab – Wadde Hadde Dude Da?

Klar, Stefan Raab und seine funky Flower-Power-Veräppelung „Wadde Hadde Dude Da?“ darf natürlich nicht fehlen. Wie der Metzgersohn aus Köln den gesamten ESC auf den Arm nahm ist bis heute unerreicht.

 

6. Dschingis Khan – Dschingis Khan

1979 sang Deutschland beim ESC ein Loblied auf den mongolischen Stammesherrscher und Diktator. Und das auch noch in Israel! Manch ein Politiker versuchte gar, den Auftritt zu verbieten. Da waren die albernen Kostüme noch das kleinste Übel...

7. Buranovskie Babushki – Party for Everybody

Eine udmurtische Großmutterband, die aus vollem Hals zur Riesensause auffordern. Grund dazu hatten Buranovskie Babushki genug: Die acht russischen Damen stehen bereits seit 40 Jahren auf der Bühne und vertraten ihr Heimatland 2012 beim ESC in Baku – und erreichten den 2. Platz.

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