Diese 7 Songs sind nur dreiste Kopien!

Wenn Popstars bei ihren Kollegen abgucken...

 Kennt ihr das Gefühl? Mein hört einen Song und denkt sich: „Diese Melodie habe ich doch schon mal irgendwo gehört?“ Und dann hört man den Song noch ein zweites Mal und ist sich sicher: Da hat nicht nur einer zufälligerweise ähnliche Akkorde benutzt, sondern mit ziemlicher Sicherheit dreist und frech kopiert. Kann gut sein. Denn das Klauen ist im Pop gar nicht so unüblich. Wir haben euch die sieben krassesten Beispiele zusammengestellt.

 

1. Robin Thicke – Blurred Lines feat. Pharrell Williams & T.I.

 

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Los geht es mit einem der wohl bekanntesten Biting-Fälle der letzten Jahre: Robin Thicke wurde vorgeworfen, sich für sein versextes „Blurred Lines“ ganz eindeutig bei Marvin Gayes „Got To Give It Up“ bedient zu haben. Außerdem habe sich Pharrell Williams, seines Zeichens Produzent des Songs, doch recht offensichtlich ebenfalls beim Gaye’schen Original bedient. Das Gericht sah die Ähnlichkeit und verurteilte Thicke und Williams zur Zahlung einer Entschädigung von 7,4 Millionen US-Dollar so wie eine Abgabe von 50 Prozent aller zukünftigen Einnahmen.

 

2. Coldplay – Viva La Vida

 

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„Viva La Vida“ war eine Hymne von Song! Mit sanftem Start, einer tollen Bridge und dem erlösenden Chorus. Das Problem: Die Melodie war nicht von Coldplay – behauptet zumindest die Band Creaky Boards. Beweisen wollten die unbekannten New Yorker das mit ihrerm Song „The Songs I Didn’t Write“. Via YouTube-Video ließ man mitteilen, man habe Chris Martin letztens auch bei einem ihrer Konzerte gesehen. Der ließ via Sprecher kontern, dass er ein Alibi für den besagten Abend habe – außerdem hätte man die erste Demo von Viva La Vida bereits sieben Monate vor erscheinen des Creaky-Boards-Tracks aufgenommen. Kurz darauf behauptete Joe Satriani, dass sich Coldplay bei seinem Song „If I Could Fly“ bedient hätten. Die Klage wurde fallengelassen.

 

 

3. One Direction – Steal My Girl

 

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Ist das nicht...? Ja, könnte schon sein. One Directions „Steal My Girl“ klingt doch recht ähnlich zu New Found Glorys „It’s Not Your Fault“ (https://www.youtube.com/watch?v=qz3_MF5qYDw). Die Band kann keine Übereinstimmung erkennen. Ist übrigens nicht das erste Mal, dass One Direction sich inspirieren ließen: „Live While We’re Young“ klingt ganz offensichtlich nach „Should I Stray Or Should I Go“ von The Clash – und da sind  die Ähnlichkeiten übrigens beabsichtigt.

 

4. Ed Sheeran – Thinking Out Loud

 

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Gut zwei Jahre nach Ed Sheerans Megaerfolg Thinking Out Loud meldete sich plötzlich ein weiterer Ed. Sein Nachname: Townsend. Er meinte, große Ähnlichkeiten zwischen Sheerans Schunkelsong und Marvin Gayes schlüpfrigem Schmusestück „Let’s Get It On“ aus dem Jahr 1973 zu erkennen. Der Grund: Er hatte den Song damals mitgeschrieben. Tatsächlich klingen die Melodie, Harmonie und Rhythmik verdächtig ähnlich...

 

5. Mark Ronson – Uptown Funk feat. Bruno Mars

 

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Seien wir ehrlich: Mit „Uptown Funk“ schufen Mark Ronson und Bruno Mars anno 2014 einen verdammten Hit. Einen, zu dem man am Samstagabend im Tanztempel des Vertrauens mit den frischpolierten und extra limitierten Sportschuhen eine flotte Sohle aufs Blinkebodenparkett hinlegen konnte, während das Ding einen unter der Woche mit Stolz geschwellter Brust ins Büro tänzeln ließ. Aber je populärer der Song wurde, desto öfter wurde auch der Vorwurf laut: Das Teil haben wir doch schon mal irgendwo gehört. Und zwar bei „Ooops Up Side Your Head“ von The Gap Band. Ronson redete gar nicht lange um den heißen Brei, sondern gab seine Hommage unumwunden zu und schrieb die Band mit in die Credits. Geht doch!

 

6. Katy Perry - Roar

 

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Als Sara Bareilles 2013 den Song „Brave“ veröffentlichte, schaffte sie es damit gerade Mal auf Platz 31 der Billboardcharts. Katy Perry schaffte es mit ihrer Comebacksingle vier Monate später hingegen an die Chartspitze – wohlgemerkt mit einer Komposition, die der von Bareilles nicht ganz unähnlich war. Aber: Kein Grund zur Sorge. Denn: Beide kennen sich und nutzten für die Aufnahmen ihrer Singles im Studio den gleichen Backingtrack

7. Lady Gaga – Born This Way

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Auch Lady Gaga kam ihrer Zeit nach längerer Auszeit mit einer Comebacksingle um die Ecke. Wer kann ihr da schon verübeln, dass sie lieber die sichere Schiene fahren und sich mit einem Song zurückmelden wollte, von dem man schon wusste, dass er funktioniert? Das Ergebnis: „Born This Way“, ein Song, der nicht ganz zufällig an Madonnas Riesenhit „Express Yourself“ erinnerte. Madonnas Rache: Sie performte im Rahmen ihrer MDNA-Tour ein Mashup der beiden Songs und fuhr so die performativen Krallen aus.

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