Let’s Talk About Sex!

10 Songs, in denen es tatsächlich nur um das eine geht

Seien wir mal ehrlich: In mehr als 80 Prozent aller Fälle handelt Popmusik nicht vom Schreibtischaufräumen oder Spazierengehen, sondern von, richtig, Sex. Das Problem: Wird allzu offensichtlicher Schweinkram ins Mikrofon gestöhnt, ruft das meist Eltern und Jugendschützer gleichermaßen auf den Plan. Deshalb wird nicht selten in Geheimsprache über Geschlechtsverkehr geredet. Wir haben die Texte übers Triebleben entschlüsselt und 10 Songs für euch herausgesucht, in denen es beim zweiten Hinhören doch um ziemlich offensichtliche Obszönitäten geht.

1. Kelis – Milkshake

 


Der Milchshake ist erst mal nur ein Milchshake. Sprich: Ein Mischgetränk aus Speiseeis und, klar, Milch - und Kelis hat eben einen ganz besonders guten Milchshake. Einen, der so lecker und betörend ist, dass er die Boys ganz verrückt macht. Wer jetzt meint, eine eventuelle Parallele zwischen Kelis’ wohlschmeckendem Mixgetränk und diversen Körperflüssigkeiten herzustellen, dem sei gesagt, dass das dann doch ein bisschen zu weit gedacht ist. „Für mich repräsentiert der Milchshake die Essenz einer Frau. Gemeint ist damit dieses Ding, was Männer zu Frauen hinzieht und die beiden Geschlechter voneinander unterscheidet. Man sollte das nicht zu ernst nehmen.“ Wenn du meinst, Kelis...

2. Bryan Adams – Summer of 69

 

Hach, was muss er schön und romantisch gewesen sein, dieser Sommer des Jahres 1969. Dieser Sommer, in dem der Protagonist sich daran erinnert, wie er als Jugendlicher seine erste Gitarre kaufte, eine Band gründete und sich das erste Mal verliebte. Kurzum: Die beste Zeit seines Lebens in die er liebend gerne noch einmal zurückkehren würde. Aber, Moment! 1969? Da war Bryan Adams, seines Zeichens Baujahr 1958, doch gerade mal neun Jahre alt – und tatsächlich erkläre Adams in einem Interview, dass der Songtitel rein gar nichts mit der Jahreszahl zu tun habe, sondern sich viel mehr auf die Sexstellung Neunundsechzig beziehen würde, bei der beide Partner einander gleichzeitig oral befriedigen.

3. Bloodhound Gang - Foxtrot Uniform Charlie Kilo

Die Blödelbarden von der Bloodhound Gang sind Experten in Sachen Pipi-Kacka-Ficki-Ficki-Humor. Aber „Foxtrot Uniform Charlie Kilo“? Das ergibt im ersten Moment so gar keinen Sinn. Schaut man sich den Songtitel allerdings genauer an, dann sind liest sich daraus aber die mittels Buchstabiertafel vercodierte Variante des Wortes F.U.C.K. ab. – na also.

4. DNCE – Cake By The Ocean

 


Im Video zu Joe Jonas’ Hitsingle „Cake By The Ocean“ liefern sich jede Menge halbnackter Teenager eine ziemlich klebrige Kuchenschlacht. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt - oder doch nicht? Joe verriet in einem Interview mit MTV, dass man bei der Entstehung des Songs doch das eine oder andere mal an ein strandnahes Stelldichein gedacht habe. Der Produzent habe nämlich immer wieder den Songnamen „Cake By The Ocean“ mit „Sex On The Beach“ verwechselt....

5. Spice Girls – 2 Become 1

 


Gut, der Titel „2 Become 1“ verrät schon, worum es hier wirklich geht. Nämlich das Einswerden zweier Körper in der Nacht der Nächte. Aber: Als die Spice Girls mit solchen Songs in den Neunzigern die Charts eroberten, hatten wir als Grundschüler noch mit dem deutschen Alphabet zu kämpfen und von der englischen Sprache nicht den blassesten Schimmer. Textstellen wie „Come a little bit closer baby, get it on, get it on/ 'Cause tonight is the night when two become one“ wurden natürlich trotzdem inbrünstig mitgesungen und trieben unseren Eltern mit Sicherheit die Schamesröte ins Gesicht. Was man Mel B, Victora aber zu Gute halten muss: Obwohl es im Song heiß her ging, vergaßen die Mädels mit der Zeile „Be a little bit wiser baby, put it on, put it on“ nicht, auch an die Verhütung zu denken.

5. Christina Aguilera – Genie In a Bottle


Wenn wir gerade schon bei scheinbar unschuldigen Teenie-Hymnen sind, darf Christina Aguileras Debütsingle „Genie in a Bottle“ natürlich nicht fehlen. Ein Geist aus der Flasche, den man auf eine ganz bestimmte Art und Weise reiben muss? Wer dabei nur an das orientalische Märchen von Aladdin denken muss dem ist auch nicht mehr zu helfen...

6. Tweet – Ooops (Oh My)

 


Sex geht auch Solo – davon kann Tweet ein Lied singen. In ihrem Song „Oops (Oh My)“ entkleidete sich die Entdeckung von Produzentengenie Timbaland nämlich nach und nach vor dem Spiegel und ließ dabei ihre neugierigen Hände auf Wanderschaft gehen, bis es ihr die Schamesröte ins Gesicht trieb. Laut Tweet hatte das alles aber rein gar nichts mit Masturbation zu tun. Vielmehr habe sie den Song geschrieben, nach dem ein Psychologe in der Talkshow von Oprah Winfrey empfohlen hatte, dass man sich selbst mal nackt vor dem Spiegel betrachten sollte, um die Selbstliebe zu fördern – blöd nur, dass das natürlich herrlich zweideutig verstanden werden kann.

7. The Beatles – Ticket To Ride

„I think I'm gonna be sad. I think it's today, yeah. The girl that's driving me mad is going away. She's got a ticket to ride. She's got a ticket to ride. She's got a ticket to ride, but she don't care." Das klingt natürlich nach einem Beatles-Song, wie er im Buche steht. Eine Liebe zwischen zwei jungen Menschen, die ein jähes Ende findet, als die Dame sich mit einem Zugticket aus dem Staub macht. Aber weit gefehlt! Bei dem „Ticket To Ride“ handelt es sich Gerüchten zufolge um einen von John Lennon erfundenen Terminus, der das das damals erforderliche Gesundheitszeugnis von Prostituierten meinte, die damit ihre Arbeitsfähigkeit beweisen konnten...

8. Foo Fighters – All My Life

 


Hach, was muss das für eine schöne Liebe sein, die Dave Grohl in diesem Song preist. Eine, die so erfüllend ist, dass man sie am liebsten sein ganzes Leben lang genießen möchte. Nun, tatsächlich geht es in „All My Life“ auch um Liebe. Aber weniger um die klassische Vorstellung von Zweisamkeit, sondern vielmehr Grohls Vorliebe für Cunnilingus, also den an der Frau vollführten Oralsex – denn Grohl würde seine Zungenfertigkeiten am liebsten 24/7 und 365 Tage im Jahr demonstrieren.

9. TLC – Ain’t Too Proud To Beg


Die Debütsingle des Rap-Trios war mehr als nur ein großes „Hallo“. Vielmehr machten die drei klar, dass sie sich als selbstbewusste Frauen holen, was ihnen genau so wie der Männerwelt zusteht. Richtig so!

10. D’Angelo – Untitled (How Does It Feel)

 


Keine Sex-Song-Liste ohne D’Angelo! „Untitled (How Does It Feel)“ war ein schlüpriges Schmusestückchen sondergleichen, für das D’Angelo im Video seinen eingeölten Oberkörper samt durchtrainiertem Waschbrettbauch präsentierte und eine lasziv-libidinöse Lip-Sync-Performance hinlegte. Da nützte auch der unbetitelte Songtitel nichts mehr.

 

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